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Allgemeine Informationen

EU Richtlinie

vom 5. Juni 2019 über die Verringerung der Auswirkungen bestimmter Kunststoffprodukte auf die Umwelt

RICHTLINIE (EU) 2019/904 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES

Damit wurde im Juni 2019 beschlossen das innerhalb der EU Einwegplastik Produkte ab 2021 verboten werden. 

Lesen Sie mehr unter:

https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=OJ:L:2019:155:FULL&from=EN

https://ec.europa.eu/germany/news/20181219-verbot-von-einwegplastik_de

 

Zertifikate von Zuckerrohrprodukten

kompostierbar nach DIN EN-13432

Das Umweltbundesamt definiert die biologische Kompostierungsnorm nach DIN EN-13432 wie folgt: „Bioabbaubarkeit bedeutet, dass sich ein Material nach einer festgeschriebenen Zeit unter definierten bestimmten Temperatur-, Sauerstoff- und Feuchtigkeitsbedingungen in der Anwesenheit von Mikroorganismen oder Pilzen zu mehr als 90 Prozent zu Wasser, Kohlendioxid (CO2) und Biomasse abgebaut haben muss.“

Hierbei muss noch zwischen Biologisch-Abbaubarkeit und Kompostierbarkeit von Produkten unterschieden werden, denn beide Begriffe werden oft als Synonym füreinander verwendet. Tatsächlich aber müssen biologisch-abbaubare Stoffe gar nicht zwangsläufig aus nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen hergestellt worden sein, es besagt nur, dass ein Material unter bestimmten (Umwelt) Bedingungen CO2, H2O, Methan, Biomasse und Mineralsalze freisetzt. Die Kompostierbarkeit eines Produktes dagegen besagt, dass bei richtigen Bedingungen wie Temperatur, Mikroben, Feuchtigkeit und einiges mehr dieses in Kompost übergeht, ohne schädliche Reststoffe freizusetzen.

Eigenschaften und Anforderungen Damit eine Verpackung oder ein Produkt nach DIN EN-13432 Zertifikat zertifiziert werden kann, müssen u.a. folgende Eigenschaften und Anforderungen erfüllt werden: 

  • Mindestens 90% des organischen Materials müssen nachweisbar innerhalb von 6 Monaten in CO2 biodegradiert sein
  • Nach 3 Monaten Kompostierung und anschließender Absiebung durch ein Sieb mit 2mm Maschenweite dürfen nicht mehr als 10% Rückstände der Originalmasse verbleiben
  • Praktische Prüfung der Kompostierbarkeit im Technikumsmaßstab (oder einer Praxisanlage): es dürfen keine negativen Einwirkungen auf den Kompostierprozess erfolgen
  • Kompostanwendung: Untersuchung des Effekts von resultierenden Komposten auf das Pflanzenwachstum (agronomischer Test), Ökotoxizitätstest  Schwermetall-Grenzen z.B. (Cu, Zn, Ni, Cd, Pb, Hg, Cr, Mo, Se, As) und Florine, dürfen nicht überschritten werden.

LFGB - Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch


Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch i.d.F. vom 3.6.2013 (BGBl. I S. 1426)

1. Zweck des LFGB ist es u.a. bei Lebensmitteln, kosmetischen Mitteln und Bedarfsgegenständen den Schutz des Verbrauchers durch Vorbeugung gegen eine oder Abwehr einer Gefahr für die menschliche Gesundheit sicherzustellen, vor Täuschung beim Verkehr mit Lebensmitteln, Futtermitteln, kosmetischen Mitteln und Bedarfsgegenständen zu schützen, die Wirtschaftsbeteiligten darüber zu unterrichten, schließlich bei Futtermitteln den Schutz der Tiere sicherzustellen und durch Futtermittel die tierische Erzeugung so zu fördern, dass die Leistungsfähigkeit der Nutztiere gefördert und die aus ihnen gewonnenen Lebensmittel und Produkte unbedenklich sind (vgl. § 1 LFGB).  
                                                                                                       

                                                  LFGB Zertifizierung                                                   


2. Lebensmittel sind alle Stoffe oder Erzeugnisse, die dazu bestimmt sind oder von denen nach vernünftigem Ermessen erwartet werden kann, dass sie in verarbeitetem, teilweise verarbeitetem oder unverarbeitetem Zustand von Menschen aufgenommen werden (§ 2 LFGB mit Verweis auf Art. 2 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002).

3. Verboten ist die Herstellung und Behandlung von Lebensmitteln, deren Verzehr geeignet ist, die Gesundheit zu schädigen; dasselbe gilt für das Inverkehrbringen von Stoffen als Lebensmittel; ferner das Nachmachen von Lebensmitteln, das Gewinnen von tierischen Lebensmitteln mit Stoffen mit pharmakologischer Wirkung, die Lebensmittelfälschung, das Inverkehrbringen solcher oder anderer Lebensmittel, denen nicht zugelassene Zusatzstoffe zugesetzt sind (§§ 5ff., 58ff LFGB). Ahndung als Straftat mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren und als Ordnungswidrigkeit mit Geldbuße bis zu 25.000 Euro. Daneben Einziehung möglich